Gute Bedingungen beim Trainingslager
9. bis 12. März in Rosenheim

 

Um 8.30 Uhr starteten wir mit einem gemütlichen Weißwurst-Frühstück im Sportheim. Hauptthema waren natürlich das peinliche Ausscheiden der Bayern aus der Champions League am Vorabend. Um 9.30 Uhr ging es mit dem KSC-Bus und drei privaten Pkws mit insgesamt 16 Spielern und Trainer Christian Urban über Landshut nach Rosenheim. Gegen Mittag erreichten wir unsere Unterkunft und staunten nicht schlecht, als uns der Seniorchef ganz stolz eine Wand mit Autogrammen großer Sportler und Mannschaften zeigte, die schon bei ihm genächtigt hatten. Nachdem KSC-Neuzugang Siggi Biendl erfuhr, das auch der FC Bayern mit einem Nachwuchsteam schon zu Gast war, stellte er gleich klar, das für ihn kein Bett „in dem schon mal ein Roter geschlafen hat“ in Frage kommt. Als er aber dann ein Foto von Ex-Löwen-Trainer Werner Lorant entdeckte, war er sichtlich erleichtert und wollte unbedingt in dessen Bett schlafen. Vor allem viele Eishockeyteams wie die Düsseldorfer EG oder die Krefeld Pinguine sowie ganz aktuell das russische Olympia-Viererbobteam um Silbermedaillen-Gewinner Popow machten schon Station im Gasthof Höhensteiger. Über die Russen wusste der Seniorchef auch gleich eine schöne Geschichte zu berichten: Solange Trainer und Betreuer mit am Tisch waren wurde nur Wasser getrunken und Nudeln gegessen. Zu später Stunde, als die Sportler unter sich waren, bestellten sie aber dann Schweinebraten mit Knödel und Weißbier! Eine japanische Delegation hatte der Vollblut-Wirt ausdrücklich vor der Wirkung von Blutwurz gewarnt, aber sie glaubten ihm nicht...

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gab es Mittagessen, bevor wir zweieinhalb Stunden auf dem Kunstrasenplatz des TSV 1860 Rosenheim trainieren konnten. Da am nächsten Morgen schon um 7 Uhr ein Morgenlauf auf dem Programm stand verabschiedeten wir uns nach dem Abendessen zeitig ins Bett. Pünktlich um 7 Uhr ging es am nächsten Morgen ca. 40 Minuten zum Laufen und anschließend zum Frühstück. Nachdem wir uns gestärkt hatten, stand am Vormittag schon die nächste Einheit auf dem Programm. Mittlerweile war auch der FC Oberpöring eingetroffen, mit denen wir uns nachmittags noch mal den Kunstrasenplatz teilten und für Sonntag morgen ein Freundschaftsspiel vereinbarten. Nach den drei Einheiten am Freitag waren wir alle ziemlich platt und daher nutzten wir die letzten Sonnenstrahlen nach unserer Rückkehr für ein gemütliches „Erholungs-Weißbier“ auf dem Balkon des Engel/Fuchs-Zimmers. Zum Abendessen trafen dann auch die Nachzügler Heitzer Andy und Maier Ralph ein, die sich in der Erdinger Therme auf das Trainingslager vorbereitet hatten. Am Abend wurde wieder fleißig Grasoberlt, mit den Oberpöringern „eine Halbe getrunken“ und die Youngsters um „Taxi-Organisationstalent“ Josef Knott machten sich auf den Weg in das Rosenheimer Nachtleben.

Am Samstag morgen konnten wir noch eine Übungseinheit auf dem Kunstrasenplatz einlegen, wobei es auch zum beliebten Spiel „Alt gegen Jung“ kam. Das Ergebnis dieses Spiel ist dem Autor dieser Zeilen leider entfallen, aber es war auf alle Fälle viel zu hoch! Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Während die einen das Hallenbad unsicher machten (Schelle!) vertrieben sich die anderen die Zeit im Rosenheimer Eisstadion und machten Bekanntschaft mit der Rosenheimer Eishockeylegende Mondi Hilger. Auch ein Drittel des DNL-Play-off-Spiels zwischen Rosenheim und Berlin (9:3) sahen wir uns noch an und waren vor allem vom Einsatz und der Spielfreude der Nachwuchscracks beeindruckt. Am Samstag Abend fand in unserem Hotel dann leider ein „türkischer Polterabend“ statt - unvorstellbare Szenen und Lautstärken! Wir vertrieben uns daher die Zeit auf der hauseigenen Kegelbahn. Hier konnten sich die „Alten“ wieder etwas rehabilitieren.

Am Sonntag spielten wir um 9 Uhr gegen Oberpöring. Auf schneebedecktem Boden und bei eisigen Temperaturen siegte der KSC durch Treffer von Roland Rappl (Elfmeter), Andreas Wallner und Martin Nebl mit 3:1. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es zurück Richtung Heimat. Am frühen Nachmittag kamen alle wieder wohlbehalten in Kirchroth an.

Fazit: Vier schöne Tage mit guten (fast schneefreien!) Trainingsbedingungen bei denen alle Beteiligten viel Spaß hatten und auch reichlich Kraft für die Rückrunde tanken konnten.

Text: Robert Sprenger, Fotos: Martin Engel

 

Gemeinsames Frühstück vor der Abfahrt
in der Sportheimgaststätte Kirchroth

 

Voll bepackt ging es dann
Richtung Rosenheim

 

Gemütliche Runde am Abend


Mondi Hilger und Ott Engel


Terrassenhalbe


Mei is des a guads Bier
 


Youngsters planen den Abend ...
 


... und da AL verpennt alles!
 

De ham fast so vui Wimpel wia
i dahoam!

Entspannung beim Kegeln
 

Testspiel gegen die Oberpöringer



Bitte recht freundlich!

 

KSC'ler und Oberpöringer