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Donnerstag:
Der lang erwartete Tag der Abreise ist endlich gekommen. Wir
schreiben den 6. März 2008 und das Trainingslager für die A-Junioren vom
SC Kirchroth soll „angefahren“ werden. Unser Ziel: Schwetzingen in der
Nähe von Heidelberg. Um Punkt 18 Uhr kann unsere Fahrt, mit dem bis zur
Decke gefüllten Bus und dem Auto des Trainers beginnen. Die Fahrt war
ruhig und der Vereinsbus „flog“ über die Autobahn in die Richtung
unseres Ziels. Nach Halbzeit der Reise musste dann doch eine sehr
wichtige Pinkelpause gemacht werden, die bei allen für große
Erleichterung sorgte. Es vergingen dann noch knapp zwei weiteren Stunden
bis wir endlich unser Ziel erreicht haben, die Stadt Schwetzingen. Da
blieb nur noch eine Frage offen: „Wo ist unser Hotel???“. Doch nach
längerem Suchen und Fragen erreichten wird das Hotel Zagreb, welches
sofort einen guten Eindruck bei der Mannschaft machte. Nach dem Beziehen
der Zimmer wurde die Mannschaft einmal kurz zum Essen und einer kurzen
Lagebesprechung zusammengetrommelt. Danach war Bettruhe angesagt, da
alle von der doch langen Fahrt erschöpft waren und harte Tage mit viel
Training zu erwarten waren.
Freitag:
Nach einem erholsamen Schlaf in unseren gemütlichen Betten war
frühes Aufstehen angesagt. Ein Tag kann nicht vernünftig angegangen
werden ohne einem vernünftigen Frühstück, und nach diesem Motto
bedienten wir uns erst einmal am Frühstücksbuffet des Hotels. Danach war
die Mannschaft heiß aufs Trainingsgelände, jedoch musste erst ein paar
Minuten gewartet werden, da der „Chef“ der TSG Eintracht Plankstadt,
Jürgen Kolb, ein wenig Verspätung hatte. War halb so wild, denn wir
haben das Hotel auch nicht gefunden. ;-) Dann konnte es los gehen. Nach
fünfminütiger Fahrt haben wir das Vereinsgelände erreicht. Nach kurzer
Geschichtsstunde vom Jürgen über den Verein konnten wir uns umziehen und
das Heiligtum des Vereins betreten, einen Kunstrasenplatz! Für die
Kicker vom KSC eine ganz neue Erfahrung, die den meisten zusprach, nur
vereinzelt Kritik aufkommen ließ. Nach der ersten zweistündigen
Trainingssession wurde erst einmal im Vereinsheim bei Dani gespeist. Gut
gefüllt und erholt ging's weiter auf dem Platz. Laufen – Schießen –
wieder Laufen – wieder Schießen. Aber bei der ganzen Anstrengung war
immer eines im Vordergrund, der Spaß! Die Mannschaft verstand sich wie
gewohnt bestens, und für einen Lacher war immer gesorgt, sei es ein
Spruch oder eine „spektakuläre“ Aktion. Der erste Trainingstag unter
strahlend blauem Himmel und warmer Sonne war geschafft, und was war dann
angesagt? Genau, essen bei Dani!
Am Abend war die Mannschaft dann zwiegespalten, die eine Hälfte wollte
die Abendkultur der Stadt kennen lernen und die andere Hälfte die
schweren Beine in der Sauna erholen oder gemütlich im Zimmer oder an der
Kegelbahn ausklingen lassen.
Samstag:
Wer Freitag schon Probleme beim Aufstehen hatte, für den wurde es
Samstag noch härter, denn es hieß noch früher raus, zum Joggen. So ging
es auf nach Plankstadt auf die Tartanbahn des Vereins für einige Runden
„Vergnügen“ auf der Bahn. Erst im Anschluss konnte das sehnsüchtig
erwartete Frühstück eingenommen werden. Kaum war die letzte Schüssel
Müsli leer gelöffelt oder das letzte Ei geköpft, war wieder Training
angesagt. Jedoch nur vormittags, denn am Nachmittag war der Platz
besetzt, da die A-Jugend Mannschaft des Vereins ein Heimspiel zu
bestreiten hatte. Selbstverständlich ließen wir uns diese Chance nicht
entgehen, einen Blick auf unseren Gegner für Sonntag zu werfen. Jedoch
mussten wir bald feststellen, das die Mannschaft ein großes Kaliber war
und wir es nicht leicht mit ihnen haben würden. Genau die
Herausforderung, die wir suchten. Am Abend war wieder das gleiche Bild
im Hotel zu beobachten. Nur die, die am Vorabend in der Stadt waren,
wollten es sich im Hotel bequem machen und der Rest die Stadt unter die
Lupe nehmen.

Kurz vor der „Raubtierfütterung“ bei Dani
Sonntag:
Der letzte Tag. Heute war das heiß erwartete Freundschaftsspiel
gegen die A-Jugend Mannschaft des TSG Eintracht Plankstadt angesagt.
Doch der Gastgeber musste schon bald eine Überraschung auf sich nehmen,
denn unsere Mannschaft hatte ein Durchschnittsalter von erstaunlichen 24
Jahren. Grund hierfür waren verletzungs- und krankheitsbedingte
Ausfälle. Somit durfte unser Co-Trainer sowie der Präse vom KSC
höchstpersönlich mit der Mannschaft auflaufen, zum Vergnügen aller
Beteiligten. Jedoch eins muss gesagt sein, unsere „alten Herren“ haben
kein bisschen an ihrer spielerischen Raffinesse verloren, und spielten
auf wie zu früheren Zeiten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam dann der
große Schock. Bei einer Aktion im Kirchrother Strafraum bleibt ein
Plankstädter Spieler auf dem Boden liegen. Selbst von der Bank aus war
zu sehen, der Fuß „sah nicht gesund aus“ und war schließlich gebrochen.
Die 1:0 Führung unserer Mannschaft interessierte nun keinen mehr und
beide Parteien entschieden sich für ein sofortiges Ende des Spiels.
Nach dem Duschen ging es zu einem abschließenden Pizzaessen, zu dem wir
übrigens von unseren Gastgebern eingeladen wurden ! Trotz der
hervorragenden Abschluss-Verköstigung konnte man In den erschöpften
Gesichtern der Spieler schon die Vorfreude auf die Heimat sehen. Nach
den KSC-Dankesworten und der kleinen Geschenkübergabe an die Gastgeber
sowie dem abschließenden Gruppenfoto durften wir unsere Plätze in den
Autos und im Bus einnehmen und dann ging es in einem Stück zurück nach
Niederbayern, in unser geliebtes Kirchroth.
Im Namen der Mannschaft bedanke ich mich recht herzlich bei unseren
Trainern die uns gefördert haben, dem KSC der uns diese Chance
ermöglicht hat, der TSG Eintracht Plankstadt für die Bereitstellung
ihres Trainingsgeländes, insbesondere dem Vorsitzenden Jürgen Kolb für
die entgegengebrachte Gastfreundschaft und sein Engagement, und der Dani
für ihr erstklassiges Essen. Dem verletzten Spieler wünschen wir gute
und schnelle Besserung!
Done

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