Ausgeglichene Konkurrenz in der Kreisliga Straubing erwartet

 

FC Teisbach und SV Motzing werden als leichte Favoriten gehandelt

 

(ec) Einen klaren Favoriten machen die teilnehmenden Vereine für die neu anstehende Kreisliga-Saison nicht aus. Teisbach und Motzing werden die größten Chancen auf den Titelgewinn zugeschrieben, doch auch Gergweis und Mariaposching stehen hoch im Kurs. Ab dem Mittelfeld wird auch heuer wieder ein ganz knapper Spielbetrieb erwartet. Hier werden sich vor allem die Neulinge versuchen, einzunisten. Bereits in der dritten Spielrunde in Folge sorgt der Einsatz von Schiedsrichter-Teams dafür, dass der Fußball in der höchsten Liga im Kreis auf hohem Niveau stattfindet. Hoch war in der vergangenen Saison auch der Zuschauerschnitt mit 183 Besuchern pro Spiel. Gerne würden die Vereine diesen Zuspruch wieder begrüßen und haben dafür beste Voraussetzungen bei ihrer Sportanlage und auch in der Beschickung der Mannschaften mit neuen Spielern gelegt.

Etwas schwieriger wird der Reservespielbetrieb. Da die DJK Neßlbach, TSV Straubing, SV Motzing und FC Teisbach ohne 2. Mannschaft antreten, erwarten die 10 Teilnehmer der Reserverunde einige spielfreie Tage.

Im Personalkarussell hat sich einiges getan, erfreulich rücken aber vor allem sehr viele eigene Juniorenspieler in den einzelnen Teams nach:

 

FC Gergweis: Etwas schade finden die Verantwortlichen sicher den Abgang der SpVgg Osterhofen, SV Wallerfing und TSV Eichendorf, da damit drei unmittelbare Derbys aus einer sehr Zuschauer-reichen Vorsaison wegfallen. Aber man hat eine gute Mannschaft, die locker das vordere Tabellendrittel erreichen können soll. Der geschäftige Vereinsmanager Max Stadler hat es hinbekommen, dass kein Akteur den Kader verlassen hat. Dafür können mit Thomas Buchner (TSV Stammham) sowie den eigenen Nachwuchsleuten Martin Kirschner, Stefan Seidl, Stefan Knogler, Michael Bauer, Kevin Breit, Andreas Hack und Christoph Staudhammer frische Kräfte eingebaut werden. Natürlich setzt man auf das bewährte Trainerduo Norbert und Andreas Stadler aus der Vorsaison. Nach Ansicht der Konkurrenten wird der FC auch um die Meisterschaft mitspielen.

 

FC Gottfrieding: In seiner nunmehr dritten Saison muss der Club gleich zum Saisonstart einige Abgänge verkraften. Die Aufrüstung zur Winterpause hatte nicht den erwarteten Erfolg gebracht, am Ende stand aber ein dennoch sehr guter vierter Platz. Trainer ist nach dem Weggang von Stefan Wimmer (FC Dingolfing) der zuletzt als Interimscoach agierende Vitali Kolesnichenko. Weiter vermissen wird man Manuel Wimmer, Simon Nowak, Tobias Pint (jeweils FC Dingolfing), Alexander Greilich, Rudolf Gangkofner (beide TSV Niederviehbach), Daniel Protschka (FC Ottering). Die Lücke in der Mannschaft schließen daher wieder die Junioren (1/3 der Mitglieder im Verein sind Jugendliche und Schüler): Simon Achatz, Thomas Aigner, Ilian Dowrtiel, Daniel Hofer, Markus Meier, Toni Riedhofer, Alexander Schleifer, Michael Schleifer und Martin Stiersdorfer. Abteilungsleiter Ralf Ruthardt erhofft sich, den Nichtabstieg zu meistern. Bereits zum Saisonstart gilt es, sich mit der stark veränderten Mannschaft im Feld neu zu orientieren.

 

SpVgg Haberskirchen: Zuallererst den Klassenerhalt geben die Verantwortlichen beim Neuling Haberskirchen als Motto für die neue Saison aus. Nach der am Ende doch überzeugenden Meisterschaft in der Kreisklasse Dingolfing betritt Trainer Christian Gruber mit seiner Truppe Neuland in einer sicher nicht leichten Spielklasse. Der Verein baut wie immer auf eigene Kräfte und bereichert damit die höchste Klasse des Kreises. Mit Dominik Riemer (FC Dingolfing) ist ein Zugang festzustellen, Tobias Leitl hat den Verein verlassen. Die gewachsene Elf wird mit der Euphorie des Meistertitels im Rücken sicher einen guten Saisonstart hinlegen, so dass Abteilungsleiter Christian Schießleder guten Mutes sein Amt ausführen kann.

 

TSV Hengersberg: Knapp qualifizierte sich der TSV nach nur einem Jahr Zwischenstopp in der Kreisklasse Deggendorf über die Relegation wieder für die Kreisliga. Und es wird sicher ein schwieriges Jahr werden, der vor allem um den Kampf zum Klassenerhalt geprägt sein wird. Da macht sich die Vorstandschaft auch gar nichts vor: Abteilungsleiter Christian Biermeier und Konrad Blechinger werden das ihre tun. Der Trainer ist mit Franz Bloch ein alter Bekannter. Nachdem er vorletzte Saison den Abstieg in der Frühjahrsrunde nicht verhindern konnte, wird er versäumtes heuer nachholen wollen: mit den eigenen Nachwuchsleuten Mathias Großschädl, Felix Meier, Michael Warga sowie Thomas Zeitlhöfer soll der Kader komplettiert werden. Verlassen haben den TSV Herbert Lischewski (SV Edenstetten-Egg) und Ersin Özer (Türk G. Deggendorf). Bleibt zu hoffen, dass – wie bei der Relegation – das ganze „Dorf“ die eigenen Mannen unterstützt!

 

SC Kirchroth: Lange hat es gedauert, bis der SC Kirchroth nach dem unglücklichen Relegationsabstieg vor drei Jahren wieder in die Wunschklasse zurückkehren konnte. Als Doppelmeister führte Adi Pöschl die junge Elf nach hartem Kampf in diese Kreisliga. Nun übernimmt Juniorentrainer Hans-Peter Listl die Geschicke der Mannschaft und setzt – auf die Jugend des Vereins! Mit Matthias Danner, Sebastian Laumer, Christoph Lermer, Toni Simmel sowie Michael Wiesinger rücken weitere Talente in die junge Elf nach. Verlassen hat den Verein Markus Pöschl (RSV Ittling). Die Vorgabe von Abteilungsleiter Christian Meyer und Vorstand Alois Sprenger lautet natürlich Klassenerhalt, was bei der vorhandenen Trainingsbeteiligung nicht unerreichbar bleibt.

 

SV Lalling: Einen gesunden Mittelfeldplatz wünscht sich Abteilungsleiter Lothar Penn für diese Saison, in der man schon einmal keine Abgänge zu verzeichnen hat. Man kann der Mannschaft auch wünschen, dass sie im neuen Jahr nicht am Anfang der Konkurrenz hinterher laufen muss und gleich von Beginn an einen Platz in der Mitte einnimmt. Empfehlen für einen Stammplatz wollen sich hier folgende Neue: Daniel Gibis (SpVgg Teisnach), Markus List (SV Auerbach), aus der Junioren-Brigade: Manuel Duschl, Ulli Geib, Matthias König, Martin Laggerbauer, Christian Lemberger, Christian Marxt, Christian Pfeffer, Frank Rothkopf. Also alle Hände voll zu tun für Spielertrainer Andreas Kölbl und seinen Co Richard Zitzelsberger.

 

SpVgg Mariaposching: Mit einem gesicherten Mittelfeldplatz könnte Abteilungsleiter Alexander Reithmeier heuer gut leben. Mit dem routinierten Trainer Manfred Köglmeier gibt es an der Spitze keine Änderung. Für den Erfolg sollen auch die Neuzugänge Stephan Greiner (SV Wallerfing), Johannes Kiwitz, Daniel Wandinger (beide SV Neuhausen), Andreas Veitl (FC Niederwinkling) sowie die Junioren Christopher Behnke, Gunnar Behnke, Alexander Fabritius sorgen. Ganz ohne Abgänge ging es auch nicht bei den Hei´wischern: Thomas Schlecht (FC Niederwinkling), Fabian Käuffert (SV Motzing) sowie berufsbedingt Florian Köglmeier fallen für diese Saison aus. Die junge Mannschaft hat es sicher selbst in der Hand, heuer vielleicht noch etwas weiter vorne als in der Mitte der Konkurrenz zu bleiben. Der eine oder andere Club traut der SpVgg sogar einen absoluten Spitzenplatz zu.

 

SV Motzing: Nach einer starken Vorsaison mit einem verdienten dritten Platz wollen die Verantwortlichen des Vereins auch in der anstehenden Spielrunde eine Platzierung im vorderen Mittelfeld erreichen. Etwas besser sehen die anderen Vereine Motzing und erwarten einen Kampf um die Meisterschaft. Wie dem auch sei, Christian Schwarzensteiner kann als Trainer auf die Mannschaft des Vorjahres bauen, wenn auch Manuel Drexler (VfB Straubing) und Florian Henke (RSV Ittling) nicht mehr verfügbar sind. Hierfür konnten mit Florian Blüml (TV Geiselhöring), Fabian Käuffert (SpVgg Mariaposching) und den eigenen Junioren Michael u. Thomas Ellersdorfer, Michael u. Florian Schötz, Levent Haxhani, Dennis Schneider zahlreiche Verstärkungen registriert werden. Abteilungsleiter Karl-Heinz Silberhorn hat mit der Vorstandschaft zudem entschieden, dass die starke zweite Mannschaft nach der Meisterschaft im Vorjahr heuer in der A-Klasse Straubing starten soll. Beste Voraussetzungen für eine anspruchsvolle Saison.

 

DJK Neßlbach: Der Ex-Bezirksligist stemmt sich mit aller Macht gegen die Schwerkraft, die den Verein nach unten treibt. Böse Zungen behaupten, dass das Ende der Talfahrt noch längst nicht erreicht sei. Überraschend ging die DJK als Direktabsteiger in die Kreisliga, nachdem man sich eigentlich zur Winterpause stark verstärkt zu haben schien. Nach einem regen Wechselspiel ist nun Günther Sager Chef im Ring. Auch in dieser Saison kommen mit Marek Futro (Karlorg Vary), Ondrej Lenk (SK ZCE Pilsen) sowie Martin Klement (Senco Doubravka) Legionäre zum Einsatz. Ergänzt wird die Mannschaft durch Daniel Leitzinger (SV Hofkirchen), Christian Wolf (SV Oberpolling), Alexander Gößl (FC Handlab-I.), Dieter Kaiser (SpVgg Osterhofen) und Stefan Altmann (Junioren). Abteilungsleiter Andreas Sitzinger wünscht sich einen einstelligen Tabellenplatz. Nicht mehr bauen kann man auf die Abgänger: Manfred Jakob, Thomas Fehrer (beide SV Bischofsmais), Jürgen Obermeier, Matthias Alfery (beide SV Schöllnach), Franz Fesl (FC Obernzell), Jiri Fedorco (Ziel unbekannt).

 

SV Schöllnach: Mit großen Anstrengungen konnte man im Schöllnacher Lager die Meisterschaft der Deggendorfer Kreisklasse souverän erlangen und möchte nun auch in der neuen Klasse am besten vorne mitspielen. Markus Geier konnte zusammen mit der Vorstandschaft und Trainer Hans Fischl mit Jürgen Obermeier, Mathias Alfery (beide DJK Neßlbach), Sasch Siroka (SV Auerbach) erfahrene Kräfte nach Schöllnach lotsen. Die Juniorenspieler Tobias Kapfhammer, Josef Gerl und Reinhold Wirrer ergänzen die Mannschaft. Bernd Glashauser hat dagegen seine Karriere beendet. Schwer einzuschätzen ist das Potenzial des Neuen in der Kreisliga. Für einen Mittelfeldplatz sollte es aber dennoch reichen können.

 

SpVgg Stephansposching: Einiges Neues hat sich bei der SpVgg getan. Neuer Trainer ist Christian Voit, der nach einem kurzen Zwischenstopp in Haidlfing seine Zelte aufgeschlagen hat. Er wird die Nachfolge von Norbert Kammerl antreten, den es in seine Heimat FC Niederwinkling verschlagen hat. Abteilungsleiter Andreas Plenk kann für die ebenfalls abgewanderten Spieler Thomas Kammerl (SV Irlbach), Hans-Jürgen Höltl (FC Niederwinkling) und Markus Lipp (SpVgg Plattling) einige neue Kräfte begrüßen: Daniel Steininger (TSV Natternberg), Christian Löschl (SV Otzing) sowie die Junioren Josef Loibl, Benjamin Reisinger und Matthäus Brunner. Insgesamt soll das Paket für den zehnten Tabellenplatz zum Saisonende reichen, folgerichtig damit für den Klassenerhalt. Der Club mit 650 Mitgliedern setzt weiter löblich auf eigene Kräfte und wird sich – wenn der Zusammenhalt bleibt – auch heuer im Mittelfeld bewegen können.

 

TSV Straubing: Der TSV Straubing hat nach den unglücklichen Geschehnissen in 2009 in der Frühjahrsrunde 2010 vielleicht den besten Fußball der Klasse gespielt und sich nochmals aus der Abstiegsregion entfernen können. Mit demselben Kader strebt man nun natürlich einen besseren Platz von Anfang an an. Der neue Abteilungsleiter Hubert Obermaier hat momentan in Sachen Juniorenfördergemeinschaft JFG Gäuboden viel zu tun, die Herrenmannschaft kommt hier vielleicht momentan leicht ins Hintertreffen. Trainer bleibt Zsolt Vajda, weg gegangen ist Florian Alexandridis (SpVgg Straubing). Neu im Kader sind Johann Merker (FC Deggendorf), Ludwig (vereinslos) und die Juniorenspieler Arber, Gerl, Helder, Mannherz sowie Franz. Man wird sehen müssen, ob die Mannschaft unberührt von anderen Themen ihren Fußball darbieten kann. Dann wird der TSV auch keine Sorgen haben.

 

FC Teisbach: Unglücklich in der Kreisliga gestrandet ist der FC Teisbach nach nur wenigen Jahren Bezirksliga. Aber das bringt wieder Zeit zum Neuaufbau. Als Trainer soll Thomas Justvan (SV Wörth/I.) den Verein auf den 5. Platz führen. Hierzu erhält er Unterstützung der Neulinge Markus Opitz, Patrick Amann (SpVgg Loiching), Thomas Huber, Mathias Huber, Fabian Lande, Tobias Laucks, Andi Kimpfbeck. Als Co-Trainer fungiert Helmut Lunz (FC Griesbach). Manager Charly Klostermeier verabschiedete die Akteure Daniel Wehner, Dominik Schmidt, Tobias Ammer, Josef Liebl (alle SV Wörth/I.), Benjamin Wohlrab (SV Mengkofen), Stefan Liefke (FC Wallersdorf) und Thomas Pölsterl (FC Griesbach). Die Konkurrenz sieht den FC Teisbach als Favoriten für die Meisterschaft, wenn es auch am Ende wohl eine knappe Entscheidung sein soll. Die Truppe bringt sicher im Großen und Ganzen eine Menge Erfahrung mit. In den Vorjahren hatten allerdings immer eher die aus der Kreisklasse nachgerückten Mannschaften die Klasse dominiert.

 

FC Zeholfing: Der wohl kleinste Verein der Spielklasse geht in die fünfte Kreisliga-Saison in Folge und gehört damit zu den etablierten Vereinen im Kreis-Oberhaus. Nach wie vor verantwortlich ist Spielertrainer Reinhard Wagner, der wieder einen Mittelfeldplatz garantieren soll. Den Abgängen Timo Höfner (VfR Niederhausen), Daniel Ritt (FC Wallersdorf), Waldemar Busch (SV Kirchweidach) stehen viele Neuzugänge gegenüber: Firat Zeybekoglu (Türk Spor Landau), Cellik Dogukan (TSV Marklkofen), Thomas Bauer (SV Irlbach), Helmut Schanetzky, Markus Starzer (beide FC Wallersdorf), Christiam Schmid (FC Harburg), Sergej Sauermilch (SV Ettling), Sergius Dechand (TV Reisbach). Mit dem nun wieder gefüllten Kader sollte auch die Fahrkarte für die übernächste Saison erreichbar sein. Abteilungsleiter Franz Kehl kann sich auf die anstehende Saison sicher freuen.

 

Am ersten Spieltag geht es mit folgenden Begegnungen los: Samstag, 24.7.: SpVgg Stephansposching – SpVgg Haberskirchen (15 Uhr), SV Schöllnach – TSV 1861 Straubing (17 Uhr), FC Gergweis – SV Motzing (17 Uhr); am Sonntag, 15 Uhr: FC Gottfrieding – SV Lalling, SC Kirchroth – SpVgg Mariaposching, FC Zeholfing – DJK Neßlbach, TSV Hengersberg – FC Teisbach (17 Uhr).

Der zweite Spieltag wird mit folgenden Begegnungen fortgesetzt: Samstag, 31.7.: SpVgg Mariaposching – SpVgg Stephansposching (16 Uhr), DJK Neßlbach – SC Kirchroth (18 Uhr); am Sonntag: SpVgg Haberskirchen – SV Schöllnach (15 Uhr), SV Motzing – FC Gottfrieding (15 Uhr), TSV 1861 Straubing – TSV Hengersberg (16 Uhr), SV Lalling – FC Zeholfing (16 Uhr), FC Teisbach – FC Gergweis (17 Uhr).